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Archiv der Kategorie: Sportler

Hier tauschen sich die Sportler aus.

Daseinsberechtigung von KTJ neben den traditionellen Kampfkünsten

Als KTJ-Trainer werde ich immer wieder mit Aussagen von Schülern konfrontiert, die in etwa so lauten: „In den traditionellen Kampfkünsten werden diese und jene Techniken so und so ausgeführt, die Fußtechniken im Tae-Kwon-Do sind so toll, die Handtechniken im Karate sind viel besser als im KTJ“.

Dazu möchte ich folgendes sagen:

Was wird unter traditionellen Kampfkünsten verstanden? Viele Menschen glauben, wenn sie einen Kampfsport sehen, den sie nicht richtig kennen, ist er traditionell und müssen daher viel besser sein als das, was KTJ anbietet.

Was also ist eine traditionelle Kampfkunst?

Eine traditionelle Kampfkunst ist etwas alt Hergebrachtes, das in die neuere Zeit eingeführt ist, mit dem Inhalt die über Jahrzehnte entstandenen Techniken und Gepflogenheiten beizubehalten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Techniken im KTJ sind sehr wohl “alt hergebracht”. Ein Frontkick ist ein Frontkick, ein Fußfeger ist ein Fußfeger, ein Fauststoß ist ein Fauststoß usw., egal aus welcher Sportart. Die Ausführung ist immer gleich, alt hergebracht, aus traditionellen Kampfkünsten und keineswegs weniger spektakulär oder weniger wirkungsvoll weil er nun im KTJ ausgeführt wird!

Die Techniken sind nur anders zusammengestellt!

Es liegt ganz allein bei uns, wie wir die Techniken verstehen und ausführen. Leider ergeben sich im Laufe der Zeit immer wieder Interpretationsfehler und sich dadurch ändernde Techniken und Gepflogenheiten -> Stichwort: Dojokun (Regeln für das Training der Kampfkünste), wer versteht den wirklich?

Daher ist es nie schlecht, ab und an einen Lehrgang von einer anderen Stilrichtung zu besuchen um zusehen, wie dort die Techniken und alles andere ausgeführt wird. Oft kommt dann die Erkenntnis, dass die andere Stilrichtung nicht besser ist, sondern dass wir im KTJ die Techniken einfach schlampig oder nachlässig ausführen. Was so viel bedeutet wie: “Führe die Technik richtig aus und KTJ steht anderen Stilrichtungen in nichts nach”!

Vielleicht bemühen wir uns gar nicht mit voller Kraft darum an Technikkleinigkeiten zu feilen sondern eher alles ein wenig großzügig auslegen. Genau diese Freiheit gibt es in keiner „traditionellen“ Kampfkunst.

Ich selbst betreibe seit ca. 25 Jahren Okinawa-Karate und seit ca. 20 Jahren KTJ.

Eins habe ich dabei festgestellt, die Sportarten sind sich ähnlicher als man beim ersten Anblick glauben möchte. Wie gesagt, Technik ist Technik, egal ob ein Fauststoß im KTJ oder im Karate.

Es liegt an uns, KTJ mit guten und sauberen Techniken zu einer traditionellen Kampfkunst zu formen und uns so zu verhalten, wie es sich für einen Budoka gehört!

Wobei ich schon sagen möchte, dass nach 20 Jahren, KTJ auch schon eine “alte” Kampfkunst geworden ist.

Abschließend noch die Aussage von Sensei Winfried Anders der letztens gesagt hat: “Es ist leicht viele Dinge anzufangen als auf einem Gebiet Meister zu sein”.

Also nutzen wir das Potential das in KTJ steckt und formen es, füllen es mit Leben und hängen all unsere Kraft und das Herzblut in jede Technik, als ständig nach neuen Sachen zu suchen, oder noch schlimmer, ständig neue Kampfkünste zu erfinden, weil wir KTJ nicht verstehen oder denken das es dann besser wird.

In diesem Sinne, Ulrich Vaerini.
Stützpunkt München.

 

 
 

Was wenn eine KTJ-Lizenz zurückgegeben wird?

KTJ ist einfach wirkungsvoll!

Diese effektive Selbstverteidigung unterliegt dem lizenzrechtlichen Schutz und darf nach deren Rückgabe nicht mehr unterrichtet werden (weder in Wort, noch in Bild). Dieser Schutz betrifft auch alle zusammengefaßten Techniken!

In der Vergangenheit gab es immer wieder Menschen, die den Drang hatten KTJ “weiter zu entwickeln”, zu “verbessern” und “bestehendes zu ändern”. Mit fragwürdigem Erfolg, denn KTJ ist auf verschiedene Zielgruppen und mit ganz klar strukturierter Maßgabe entwickelt worden. Davon kann und darf sich jeder Sportler gerne in unserem Hauptdojo oder den Stützpunkten überzeugen. KTJ wirkt und ist eine starke Gemeinschaft!

Nicht zuletzt ist genau das einer der Gründe warum wir nun KTJ in Österreich und Italien vorstellen und etablieren wollen.

Dennoch bleiben immer Sportler auf der Strecke wenn sich deren “Trainer” nicht weitergebildet haben und ohne Zustimmung der Trainingsgruppe entscheiden etwas GUTES und BEWÄHRTES einzutauschen gegen neue Ideen. Zumal dieser Schritt erfahrungsgemäß oftmals aus individuellen “Trainervorlieben” besteht und nicht aus dem Mehrheitswunsch der Trainingsgruppe oder zumindest der Fortgeschrittenen und Danträger der bestehenden Gruppe.

Wir als DKO sind überzeugt von dem was wir tun ohne überheblich zu sein. Wir freuen uns über jeden Sportler der die Größe hat zurückzugehen zu den Wurzeln, zurück zum KTJ in seiner Ursprungsform und damit weg von billigen “Abklatschsystemen” die vorgeben besser, neuer oder effektiver zu sein.

Suchst Du einen guten Trainer dann wähle keinen einfachen, lautet ein Sprichwort. Suchst Du eine gute Sportschule, dann beobachte die Schwarzgurte. Anhand derer kannst Du die Qualität und das Können Deines vielleicht künftigen Trainers sehr gut ablesen.

Wir freuen uns über Deine Kontaktaufnahme und zeigen gerne in einem persönlichen Gespräch mögliche Wege für Dich auf. Gerne auch anonym unter vier Augen bzw. zwei Ohren. Wenn Du das möchtest.

 

Erfahrungen / Erlebnisse

Hier kannst du andere KTJ-Sportler durch deinen Beitrag teilhaben lassen an Erlebnissen, deinen Erfahrungen, Begebenheiten im und ums KTJ. Du kannst unter einem Pseudonym schreiben und deine Mailadresse wird im Blog nicht angezeigt!

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Geschrieben von - 2. Januar 2012 in Sportler

 
 
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